Angstzustände nachts endgültig besiegen

Angstzustände nachts Sternhimmel

 

Kennen Sie auch die Situation, wenn Sie plötzlich Angstzustände nachts plagen und aus dem Schlaf reißen? Viele Menschen plagen sich mit Gedanken, Ängsten, leiden unter Stress und Druck von außen. All dies wird meist nachts verarbeitet und kann dazu führen, dass Sie mit Herzrasen aus dem Schlaf geholt werden.

Manchmal können Sie aufgrund der Angstzustände gar nicht erst einschlafen. Nachfolgend werden die Ursachen erläutert und wie Sie diese Angstzustände loswerden.

Woran erkennen Sie Angstzustände nachts?

Leider können Sie so einer Attacke nicht vorbeugen, aber Sie können an ein paar Symptomen erkennen, ob Sie von einer Panikattacke kurz nach dem Aufwachen betroffen sind. Diese wären unter anderem:
 

Haben Sie unter anderem o. g. Symptome, ist davon auszugehen, dass Sie typische Angstzustände nachts durchleben. Leider kann es vorkommen, dass sich die Atemprobleme nachts stärker auswirken können als tagsüber. Häufig machen sich diese mit schwerem und schnellem Atmen bemerkbar.

Wenn Sie sich jedoch vorher ausreichend vorbereiten und informieren, kann es Ihnen im Notfall helfen, nicht ganz so panisch zu reagieren. Denn wenn Sie wissen, was auf Sie zukommen kann, können Sie entsprechend reagieren.

Sind Sie unvorbereitet, so kann Ihnen allein die Angst vor Angstzuständen nachts große Probleme bereiten. Vor allem eine plötzliche Attacke kann panische Angst auslösen.

Verwechseln Sie diese bitte nicht mit einem Nachtschreck, denn dieser tritt meistens mit einer nächtlichen Körperaktivität oder Schlafwandeln einher. Ein Nachtschreck ist anders zu behandeln als Panikattacken.

Was kann die Ursache sein?

Leiden Sie gelegentlich oder sogar häufig unter Angstzuständen? Vielleicht leiden Sie unter Alpträumen, haben Angst im Dunkeln bzw. können schlecht einschlafen? Wenn bei Ihnen das Letztere zutrifft, brauchen Sie keine Angst zu haben, Angstzustände nachts zu bekommen. Diese können Sie nur heimsuchen, wenn Sie generell im Alltag unter Angststörungen leiden.

Als schlimmstes Symptom sind dabei die Atemprobleme zu nennen. Die Auslöser können sehr unterschiedlich sein. Ein harmloses Sodbrennen bis zum Hyperventilieren können zum Beispiel dazu beitragen. Menschen, die damit ein Problem haben, können öfter Angstzustände nachts bekommen.

Auch Probleme im Alltag können dafür ursächlich sein, denn diese werden ja bekanntlich nachts verarbeitet. Die meisten Menschen möchten sich auch am Tag nicht mit ihren Alltagsproblemen auseinandersetzen. Die Folge ist, dass die Panikattacken nachts dann umso schlimmer zuschlagen.

Viele können im Schlaf entspannt atmen, doch wenn Atemprobleme vorhanden sind, kann es durchaus passieren, dass der Betroffene auch im Schlaf hyperventiliert. Dies kann auch zu einer Panikattacke führen.

Was passiert, wenn die Symptome regelmäßig auftreten?

Wenn Sie dies öfter durchleben, wurden Sie bestimmt auch schon auf Verdacht eines Herzanfalles untersucht. Dies ist nicht unüblich, denn Angstzustände nachts erinnern sehr stark an die Symptome eines Herzanfalles.

Der Druck auf die Atemwege nimmt zu, was Sie auf Dauer nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten. Vor allem dann nicht, wenn Sie so eine Situation schon mehrmals erlebt haben.

Bei Menschen mit Schlafapnoe ist es erstaunlicherweise so, dass diese nach dem Aufwachen nachts auch direkt wieder weiterschlafen können. Sind allerdings Angststörungen die Ursache, sieht die Situation ganz anders aus. 

Gehen Sie am besten zu einem Therapeuten, dieser wird Ihr Bio- und Neurofeedback messen und kann somit Ihre emotionalen Körperreaktionen testen und Sie unterstützen.

Was bedeuten Bio- und Neurofeedback?

Silhouette einer Person als Schaubild für Biofeedback wenn Angstzustände nachts auftreten. Blauer Hintergrund

Ihr Körper gibt ein messbares Biofeedback. Das ist eine direkte Rückmeldung von Körperreaktionen, beispielsweise Puls, Blutdruck, Schweiß, Atmung und mehr.  Eine Messung veranschaulicht, wie genau diese Reaktionen zusammenspielen.

Daraufhin kann der Therapeut gezielt mit Ihnen trainieren, um Ihre Situation zu verändern und zu verbessern, damit Sie die Angstzustände nachts besiegen können.

Während der Therapiesitzung werden zum Beispiel Hirnströme (EEG) oder Herzschlag (EKG) gemessen und per Computer grafisch dargestellt. So kann der Therapeut Zusammenhänge von einzelnen Reaktionen und Gefühlen erkennen und kann so mit Ihnen der Ursache auf den Grund gehen.

So kann er Ihnen den Mut geben, aus eigener Kraft Ihre Angstzustände nachts in den Griff zu bekommen und Ihnen dementsprechend Möglichkeiten aufzeigen.

Aus diesem Grunde spielen Bio- und Neurofeedback eine große und wichtige Rolle bei diesem Thema. Damit werden Ängste und sonstige psychisch bedingte Erkrankungen effektiv behandelt. Die Biofeedbacktherapie war bisher bei Tinnitus, Schmerzerkrankungen, Stressfolgen usw. besonders erfolgreich. 

Sie können auch ganz bequem von zu Hause aus Ihren Herzschlag messen, damit Sie es zwischendurch auch selbst kontrollieren können. Es gibt diverse Geräte wie z.B. das Kardia mobile, ein mobiles EKG-Messgerät für Smartphones und Smartwatches. Es misst Ihre Herzfrequenz und wertet diese aus. Wenn Sie besorgt sind, können Sie die Daten sogar per E-Mail an Ihren Arzt übersenden.

7 Tipps um Angstzustände nachts in den Griff zu bekommen

Sieben als Postit für Tipps zu Angstzustaende nachts

Folgende Tipps werden Ihnen helfen, wenn Sie mal wieder nachts aus dem Schlaf gerissen wurden. Handeln Sie in so einem Fall am besten sofort.

Tipp 1: Konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung 

Es ist wichtig, dass Sie Ihre Atmung wieder verlangsamen und dies auch spüren, wenn Sie durch Angstzustände nachts aus dem Schlaf gerissen wurden. Spüren Sie, wie sich Ihr Herzschlag und Ihre Atmung wieder normalisieren und atmen Sie tief durch Ihre Nase ein und langsam durch den Mund wieder aus. Sie werden merken, dass es Ihnen bald bessergehen wird.

Tipp 2: Schalten Sie das Licht ein

Wenn Sie Angstzustände nachts geweckt haben, schalten Sie am besten das Licht ein. Das gibt Ihnen ein Gefühl der Sicherheit und Sie sehen, dass um Sie herum alles in Ordnung ist. Diese Methode ist besser, als sich in der Dunkelheit im Bett herumzuwälzen.

Tipp 3: Führen Sie Selbstgespräche

Das mag zwar nun ein wenig seltsam klingen, aber Selbstgespräche beruhigen in so einer Situation wirklich. Reden Sie etwas Schönes und denken Sie daran. So hyperventilieren Sie nicht mehr und Ihre Atmung wird ruhiger. Auch ein gutes Buch gegen Angst und Sorgen bringt Ihnen neue Gedanken.

Verzichten Sie auf jeglichen negativen Input von außen. Lassen Sie keine negativen Filme, Bücher und Gedanken in Ihren Kopf. Ersetzen Sie diese durch Inhalte mit Mehrwert für Ihr Leben.

Tipp 4: Machen Sie etwas Entspannendes

Um Ihre Angstzustände nachts zu lindern, ist es gut etwas Entspannendes zu machen. Trinken Sie einen beruhigenden Tee, machen Sie Yogaübungen, oder lassen Sie sich ein heißes Bad ein. Zusätzlich gibt es noch eine fantastische Möglichkeit, mit dem Muse 2 Kopfband Entspannung zu finden.

Es unterstützt Sie sehr gut bei Ihrer Meditation, oder hilft dabei, in eine tiefe Meditation zu gelangen. Dieses Gerät kann unter anderem Ihre Hirnströme messen und zeigt Ihnen auf, wie entspannt Sie sind, oder ob Sie noch mehr entspannen müssen. Meditationsmusik und eine sanfte Sprachanleitung unterstützen Sie in der Meditation.

Tipp 5: Ernähren Sie sich gesund

Achten Sie auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung um Angstzustände nachts zu verhindern. Gehen Sie auf keinen Fall mit vollem Magen ins Bett. Das kann zu Sodbrennen, Schlafproblemen und schlechten Träumen führen.

Viele Menschen leiden unter Angstzuständen, weil sie sich nicht gesund ernähren und zu viele ungesunde Getränke konsumieren. Verzichten Sie möglichst auf Koffein, Alkohol, Süßigkeiten, Chips und Ähnliches. Auch das Rauchen kann zu Angstzuständen führen. Gewöhnen Sie sich stattdessen an, morgens einen grünen Smoothie zu trinken.

Tipp 6: Treiben Sie Sport

Sport kann Ihnen helfen Stress abzubauen und nachts ruhiger zu schlafen. Außerdem hält Sport fit und gesund. Wenn Sie regelmäßig Sport treiben, werden Sie merken, dass Stress und somit auch gewisse Angstgefühle abgebaut werden können.

Es macht zudem frei und lenkt von negativen Gedanken ab. Besonders Autofahrer haben keinen natürlichen körperlichen Stressabbau beim fahren. Stress wird daher empfunden, doch es fehlt die Bewegung, welche natürlicherweise auf Stress erfolgt und diesen entkräftet.

Tipp 7: Dokumentieren Sie Ihre Angstzustände nachts

Auch wenn es befremdlich erscheinen mag, kann es durchaus helfen, wenn Sie Ihre Panikattacken dokumentieren. Auf langer Sicht können Sie dann sehen, ob die Intensität und Häufigkeit besser, oder schlimmer geworden sind. Sie schaffen zudem eine Bewusstheit über Ihre Gefühle.

Dies allein kann in manchen Fällen die Angstzustände nachts beseitigen. Diese Aufgaben können Sie auch mit dem Kardia mobile und Muse 2 erledigen. Hierüber werden die wichtigen Daten automatisch aufgezeichnet.

Lesen Sie auch diesen Artikel, um Panikattacken zu bekämpfen.

Fazit

Es ist für Sie und Ihre Gesundheit wichtig, dass Sie Ihre nächtlichen Panikattacken loswerden. Mit der richtigen Hilfe, den richtigen Techniken sowie dem passenden Zubehör werden Sie bald erste Erfolge feststellen können, um in ein neues und angstfreies Leben zu starten. Zögern Sie nicht, sofort Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Schlafunterbrechungen sind ungesund und können noch weitere Krankheiten nach sich ziehen. Darum handeln Sie jetzt, wenn Sie Ihre Angstzustände nachts loswerden wollen und Sie wieder entspannt durchschlafen möchten.

Bringen Sie Ihre Angst jetzt auf eine rationale Ebene mit Kardia Mobile und finden Sie mit dem Muse 2 die richtige Tiefenentspannung, die Sie brauchen.

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