Panikattacken bekämpfen - So schaffen Sie es!

Panikattacken bekämpfen Schachfigur

Sie kommt häufig ohne verhältnismäßigen Grund

Abbildung Pip-Stressmanagement Biosensor Pip-Stressmanagement
Biosensor

Jetzt heißt es Panikattacken bekämpfen, denn plötzlich und völlig unerwartet taucht sie auf. Das geschieht ganz ohne Vorankündigung, auch im Schlaf. Wir reden von der panischen und beinahe übermächtigen Angst.

Das Herz rast, der Puls wird schneller, der Druck in der Brust nimmt zu, das Atmen wird schwer. Viele Menschen werden plötzlich von Angstattacken ergriffen.

  • Was sind die Gründe von Panikattacken?
  • Kann man sie selbst behandeln?
  • Kann man Panikattacken bekämpfen?

Antworten zu diesen Fragen liefert dieser Artikel.

Wie sieht eine Panikattacke aus?

Eine Panikattacke kann sich durch zahlreiche Anzeichen bemerkbar machen. Mit folgenden Worten beschrieb eine Patientin ihre eigene Panikattacke. Sie spricht somit stellvertretend für Menschen, die an Angstzuständen leiden. 

Angst vor was genau? Ich weiß es nicht genau. Das Gefühl war da und wurde immer gravierender. Begonnen hat alles vor vier Jahren. Ich war an einem Ort, in dem es mir normalerweise immer gut ging und plötzlich fühlte ich dieses beklemmende Gefühl. Es stammte aus der Brust und fuhr mir langsam die Kehle hoch. Es war ein beängstigendes Gefühl, als wenn jemand meine Kehle zuhält, jedoch weiter unten. 

In mir machte sich eine Angst breit. Mit der Zeit kam starkes Herzklopfen hinzu und es ging schrecklich schnell, plötzlich war sie da – die Panikattacke. Ich schleppte mich nur durch den restlichen Tag. Ich fühlte nur noch reine Angst vor der Panik, dass mein Herz plötzlich stehen bleiben würde und ich tot umfalle. m nächsten Morgen stand ich auf und wusste gar nicht, wie in den anstehenden Tag überstehen sollte.

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Skin Response

Die Erfahrung vieler Betroffenen

Menschen, die an Panikattacken leiden, laufen meistens jahrelang zu verschiedenen Ärzten und werden mit allen möglichen Tabletten behandelt, ohne dass eine mögliche Ursache erkannt oder behandelt wird. Nicht alle schaffen es, sich selbst zu therapieren.

Die meisten Patienten bekommen den Anschein verrückt zu sein, da sie körperliche Beschwerden spüren aber kein Arzt eine Ursache finden kann. Die Panikattacken treten meist aus ohne Grund in alltäglichen Situationen auf.

Was versteht man im Allgemeinen unter einer Panikattacke?

Betroffene leiden unter Angstzuständen mit körperlichen Anzeichen wie:

  • Schwitzen, Beben, Zittern
  • Herzrasen, Herzklopfen
  • Mundtrockenheit
  • Atemnot, Kloß oder Enge im Hals
  • Druck und Enge in der oberen Brust
  • Übelkeit bzw. Bauchschmerzen
  • Schwindel- Ohnmachts- und Benommenheitsgefühl
  • Taubheit oder Kribbelgefühl
  • Hitzewallungen oder Kälteschauer
  • Angst, einen Herzanfall zu erleiden oder sogar zu sterben
  • Befürchtung, verrückt oder ohnmächtig zu werden
  • Angst, dass man die Kontrolle über sich selbst verliert

Der Verlauf von Panikattacken

Die Betroffene erleben in der ersten Phase körperliche und seelische Schwächungen in einer bestimmten Situation. Komische körperliche Zustände wie Kreislaufstörungen oder Schwächeanfälle machen sich breit.

In der Regel sind es Momente, in denen der Betroffene meint, dass er/sie keine Handhabung über die Situation hat, beispielsweise im Kino, beim Warten, im Stau usw.

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Herzfrequenz Monitor

Die Betroffenen fühlen sich so verunsichert von den körperlichen Reaktionen, dass sie eine Panikattacke auf keinen Fall wieder erleben möchten. Daher beginnen sie, die Lage von der sie ausgehen, dass eine Attacke ausgelöst werden kann zu meiden.

Immer wieder stellen Sie sich einen Anfall vor und erzeugen so mit der Vorstellung eine entsprechende Anspannung in sich selbst. Das gilt auch für manche Formen von Panikattacken nachts.

Der Kreislauf wird zur Spirale

Die Vermeidung beginnt sich auszuweiten, die Angst vor der Panik fängt an. Die Betroffenen suchen sich ein Hilfsmittel, damit der Tagesablauf aufrechterhalten bleibt.

Sie beginnen Tabletten zu nehmen, gehen nur noch selten aus dem Haus, fangen an sich Mut anzutrinken und lenken sich zwangsweise ab.

Nicht selten flüchten Betroffene aus allen Situationen, in denen sich Anzeichen eines Anfalls bemerkbar machen. Sie fangen an sich zurückzuziehen und werden deprimiert.

Die Betroffenen fangen an zu glauben, dass sie an einer schweren Krankheit leiden, dabei leiden sie vermeintlich an einer Geisteskrankheit, einer Herzschwäche, einem Hirntumor oder Epilepsie. 

Effektive Maßnahmen, wie man Panikattacken bekämpfen kann

Wie Panikattacken bekämpfen? 

Um eine Panikattacke loszuwerden, müssen Sie erst einmal klären und verstehen, woher die Angst eigentlich kommt. In der Tat kann es unterschiedliche Gründe und Auslöser für das Auftreten von Panikattacken geben, wie z.B. Herzprobleme, die durch ein EKG erkannt werden können.

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ECG Messgerät

Die Gruppen der Betroffenen bestehen dabei nicht nur aus Erwachsenen. Auch Kinder und Jugendliche sind betroffen. Doch gibt es wirklich eine Lösung, Sie die Panikattacken bekämpfen können?

Wichtig ist es, dass Sie sich zunächst bewusst werden, dass jede Person vor irgendeiner Sache Angst hat und jeder Mensch geht anders mit dieser Angst um.

Der eine schweigt über seine Ängste, der andere geht ganz offen mit dem Thema um. Das Gefühl der Angst ist eine ursprüngliche Abwehrreaktion des Körpers.

Hilfen und Therapieverfahren, die sich anbieten

"Wie kann ich meine Panikattacken bekämpfen?"

Der Mensch ist generell dazu in der Lage, sich aller Arten von Ängsten zu stellen. Davonlaufen bringt allerdings nichts. Sollte der Betroffene es nicht schaffen, aus eigener Kraft gegen eine Panikattacke anzukämpfen, so sollte sich der Betroffene an einen Arzt wenden. 

Selbsthilfegruppen können ebenfalls bei der Bewältigung sehr hilfreich sein. Die Bekämpfung der Panikattacken durch Medikation ist durchaus eine Möglichkeit, doch sie ist keine perfekte Dauerlösung.

Besser ist es, Gespräche mit anderen Betroffenen zu führen, anstatt mit Medikamenten und Rauschmitteln. Psychologen und Psychiater stehen gerne mit Rat und Tat zur Seite, sodass Sie ihre Panikattacke loswerden.

Was im Akutfall tun?

Fragen Sie immer noch: "Wie kann ich Panikattacken bekämpfen?" Sollte ein akuter Fall vorliegen, so können Sie Panikattacken bekämpfen, indem Sie sich stationär in Behandlung begeben. Der Aufenthalt in der psychiatrischen Einrichtung ist in solchen Situationen unausweichlich. 

Panikattacken sind Angsterkrankungen, die eine spezielle Therapie benötigen, damit diese verschwinden. Dabei muss eine Therapie auf jeden einzelnen Fall abgestimmt werden, es gibt dabei keine pauschale Therapie.

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Dank der heutigen modernen Therapieverfahren ist es allerdings möglich, dass Sie Panikattacken bekämpfen, indem sie effektiv und schnell behandelt werden können.

Das kognitive Therapieverfahren

Alle Menschen besitzen kognitive Fähigkeiten. Hierbei spielt das menschliche Denken eine entscheidende Rolle. Das was Sie denken, hat einen entscheidenden Einfluss auf das Handeln und den Ausdruck Ihrer Gefühle. Letztendlich liegen die Gründe der körperlichen Handlungen auf den Gedanken.

Beispiel Arachnophobie

Sollten Sie zum Beispiel an Arachnophobie leiden, also unter der Angst vor Spinnen, so werden Sie mit aller Wahrscheinlichkeit bei deren Anblick mit Panik reagieren. Der wohl erste Gedanke wird sein, dass Sie schnell hier weg müssen.

Es gibt Menschen die tatsächlich anfangen laut zu schreien, andere können sich keinen Meter mehr bewegen. Diese Reaktionen werden hervorgerufen, da der/die Betroffene an die potenzielle Gefahr denkt, die von einer Spinne ausgeht.

Dabei spielt es keine Rolle, ob das auch der Wahrheit gerecht wird.Das kognitive Therapieverfahren setzt hierbei in der Gegenwart an, damit Betroffene ihre Panikattacken bekämpfen.

Die Psychotherapie

Bei einer Psychotherapie dagegen wird der Auslöser für die Ängste in der Vergangenheit des Patienten gesucht. Bei dieser Therapie versucht der behandelnde Therapeut herauszufinden, welche Situation oder Objekte die Angst auslösen.

Doch es wird auch beobachtet, wie der Patient auf die Angst reagiert. Die negativen Einstellungen und Gedanken müssen in etwas Positives verwandelt werden.

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Die Konfrontationstherapie

Es gibt zahlreiche Phobien und hierbei wird bei jeder anderen Phobie ein unterschiedliches Verhaltensmuster ausgelöst. Es ist dabei nicht nur entscheidend, die Angst selbst zu überwinden, um die Panikattacken bekämpfen zu können.

Die Konfrontationstherapie zeigt den Betroffenen, wie sich mit einer beängstigenden Situation umgehen, die die Attacke auslöst. Wie es bereits der Name verrät, werden die Patienten mit der Angst konfrontiert, doch nur auf diese Art und Weise verliert man seine Angst.

Es ist wichtig, dass Sie sich Ihrer Angst stellen und gegen diese ankämpfen. Nur so ist es möglich, dass Sie diese Furcht überwinden und die Panikattacken bekämpfen. Das Gefühl der Angst fängt im Kopf an, der Auslöser spielt keine Rolle.

Es geht darum, dass Sie die Panikattacken bekämpfen, indem Sie sich der vermeintlichen Gefahr stellen. Dadurch erlernen Sie Selbstvertrauen und Sie werden die Kontrolle über Situation wiedererlangen. So werden Sie die Panikattacke schnell los. 

Die plötzlich auftretende Panikattacke bekämpfen

Trotz der Therapie werden die Panikattacken nicht von der Bildfläche verschwinden. Es ist durchaus möglich, dass sie immer wieder auftreten. Doch was können Sie machen, damit eine plötzlich auftretende Panikattacke verschwindet?

Tatsächlich können Sie die Panikattacke in nur fünf Schritten wieder loszuwerden. Wichtig ist es, dass Sie die Kontrolle wiedererlangen und die Situation entschärfen.

Bewusst positive Signale senden

Der erste Schritt ist, dass Sie sich bewusst machen, dass Ihre Angst nur im Kopf auftaucht und diese dort besiegt werden muss. Positive Gedanken können dabei helfen, dass Sie die Panikattacken bekämpfen, ganz gleich, ob der Körper negative Signale sendet. 

Entscheidend ist es, die positive Denkweise zu behalten, denn die Situation ist auf keinen Fall lebensbedrohlich. Sie sollten sich bewusst werden, dass die Angst nur in Ihrem Kopf ist, versuchen Sie die Angst zu überwinden und die Panikattacken werden verschwinden.

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Bewusste Atmung

Ein weiterer Schritt, um die Panikattacke aus dem Kopf zu verbannen, ist sich das Bewusstsein zunutze zu machen und es zu verwenden. Die Lage darf auf keinen Fall überbewertet werden. Atmen Sie tief durch und machen Sie eventuell Atemübungen.

Stellen Sie sich der Gefahr, welche in Wahrheit keine ist. Sie müssen mutig und stark seien. Sie dürfen auf keinen Fall in alte Verhaltensmuster zurückfallen, durchbrechen Sie diese und die Panikattacke verschwindet. Sie haben das Zepter in der Hand und kontrollieren die Situation.

Selbstbeobachtung

Sie haben die Macht. Machen Sie sich das bewusst. Beobachten Sie die Situation ruhig, es gibt keinen begründeten Grund, Angst zu haben. Sie müssen sich selbst vertrauen, auf keinen Fall dürfen Sie auf die Stimme im Kopf hören, die negativ redet.

Sie sind jeder Situation gewachsen. Es gibt nichts, was es zu befürchten gilt. Panikattacken bekämpfen funktioniert nur mit strotzendem Selbstbewusstsein und selbstsicheren Handeln.

Keine Rückzieher mehr

Wenn Sie Angst vor etwas haben, neigen Sie dazu, genau solche Situationen zu meiden, die Ihnen Angst machen. Doch weglaufen ist keine Lösung. Jede Form des Rückziehers birgt Gefahren, in das alte eingefahrene Verhaltensmuster zurückzufallen.

Rückzug wird Ihnen nicht helfen, dass Sie die Panikattacken bekämpfen. Die Situation scheint noch so furchterregend zu sein, tatsächlich ist sie es gar nicht.

Die Gegenüberstellung beinhaltet die beste Möglichkeit, die Panikattacke loszuwerden und die Angst nachhaltig zu bekämpfen.

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Macht der zusprechenden Worte nutzen

Die Therapie ist einfach, die Praxis ist komplizierter. Es beginnt wieder hochzusteigen, dieses Gefühl der Angst und die Panik macht sich erneut breit. Sie fühlen sich schwach, denn sie können nichts dagegen machen?

Das ist nicht ganz korrekt: Ein Mantra ist durchaus imstande, Ihnen dabei zu helfen, eine anbahnende Panikattacke zu bekämpfen. In diesen Situationen können Sie immer wieder positive Sätze wiederholen, die Sie auswendig gelernt haben.

Das klingt zwar vielleicht komisch, ist aber sehr hilfreich.

Brauchen Sie ein Beispiel, wie so etwas aussehen könnte?

„Mir ist die Situation bekannt, ich kenne sie. Mir wird gar nichts passieren.“

„Die Angst ist nur in meinem Kopf, mir wird nichts passieren“

Es macht keinen Unterschied, ob Sie die Sprüche laut von sich geben oder nur in Gedanken sagen. Sie werden sich sicherer und besser fühlen.

So können wir Ihnen helfen

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Durch das Befolgen der Panikattacke Hilfe Tipps können auch Sie die Panikattacke erfolgreich überwinden. 
Sagen Sie JA zu Ihrem neuen Leben.  Leben Sie ab jetzt in Entspannung und innerer Harmonie.

 

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