Panikattacke Soforthilfe - Das können Sie im Akutfall tun

Panikattacke Soforthilfe Sonnenaufgang helfender Mensch bei Bergaufstieg

💡Deshalb sollten Sie diesen Erste-Hilfe Artikel lesen

Mit diesen Tipps erhalten Sie eine Panikattacke Soforthilfe! Eine Angstreaktion kann sich manchmal anfallsartig und mit großer Intensität einstellen. Mit diesen Hilfen können Sie eine Panikattacke bekämpfen.

Die Leidtragenden erleben eine Panikattacke. Bei einer Panikattacke ist Soforthilfe, die schnelle Linderung bringt, ein Segen. Der sonst so beängstigende Ausnahmezustand kann mit gezielten Gegenmaßnahmen schnell in den Griff bekommen werden.

Die wichtigsten Erste Hilfe Maßnahmen und effektivsten Behandlungsmethoden - wie dem Biofeedback - hier.

🤔 Was beim Betroffenen geschieht

Die betroffene Person hat das Gefühl die Kontrolle über ihr Verhalten zu verlieren. Sie weiß nicht mehr was sie tut und hat das Gefühl drohender Vernichtung oder Angst, verrückt zu werden.

Die Enge in der Brust raubt einem dem Atem und die Person gerät in Panik. Mit einer Panik kann je nach Situation und realer Bedrohung jeder reagieren.

Manche Menschen erleben jedoch Panikattacken, welche keine rationale Begründungen mit sich bringen. Außenstehende gehen im ersten Moment davon aus, dass der Patient eine Herzattacke hat oder an einer anderen schweren körperlichen Erkrankung leidet.

Um einer Panikattacke effektiv entgegen zu können, sind die richtigen Maßnahmen und ein Verständnis der Störung wesentlich.

Wenn Sie effektiv Panikattacke Soforthilfe Maßnahmen setzen wollen, ist es wichtig zu verstehen, was dieser erschreckende Zustand überhaupt ist und welche Symptome dieser haben kann. Im Folgenden wird dies besprochen.

☔ Warum braucht es eine Panikattacke Soforthilfe?

Die Panikattacke ist eine immer wieder auftretende schwere Angstattacke. Die Angstattacken sind wiederholte abgegrenzte Anfälle von Panik, die plötzlich auftreten und innerhalb von zehn Minuten ihren Höhepunkt erreichen.

In einem Jahr leiden ca. 2,5 % der Bevölkerung an einer Panikattacke. Frauen sind häufiger von der Störung betroffen als Männer.

Die anfallsartig auftretenden Angstgefühle beziehen sich nicht auf eine spezifische Angst auslösende Situation oder Umstände. Laut Klassifikation des ICD-10 Standards ist die Panikstörung (F41.0) begleitet von den Leitsymptomen Panikattacke, Vermeidungsverhalten und einer regelrechten Angst vor der Angst.

Zu dem Leitsymptom der Angst treten bei der Panikstörung noch weitere Begleiterscheinungen auf. Die Attacken vereinigen mindestens vier der folgenden häufigsten Paniksymptome:

  • Herzklopfen beziehungsweise Herzrasen,
  • ein Kribbeln in Händen oder Füßen,
  • Schwitzen,
  • Kurzatmigkeit,
  • Hitzewallungen und Kälteschauer,
  • Schwindel,
  • Brustschmerzen,
  • Erstickungsgefühl,
  • Benommenheit und ein
  • Gefühl der Unwirklichkeit.

Um von einer Panikattacke sprechen zu können, müssen mindestens drei Anfälle in drei Wochen auftreten. Sie dürfen auch nicht durch einen phobischen beziehungsweise Angst auslösenden Reiz oder durch starke Erschöpfungszustände bedingt sein.

Zwischen den Attacken ist der Betroffene relativ angstfrei, wenn die Panikattacke jedoch eintritt, braucht es eine Soforthilfe.

🔑 Wie kann ich bei einer Panikattacke Soforthilfe leisten?

Die Attacken kommen unerwartet und der Betroffene leidet sehr. Um die Angst zu bekämpfen, ist bei der Panikattacke Soforthilfe auch die richtige Reaktion des Umfeldes gefragt.

Insbesondere helfen hier Maßnahmen, die dabei unterstützen, sich der Panikattacke bewusst zu werden. So Angst einflößend der Zustand auch ist, es ist äußerst heilsam ihn zu akzeptieren und als vorübergehend wahrzunehmen.

Die folgenden Erste Hilfe Tipps und Behandlungsempfehlungen helfen beim Panikattacken loswerden.

Mit diesen 5️⃣ Tipps zur Panikattacke Soforthilfe können Sie die Angst bekämpfen

 

🔕 Ruhe

Selbst Ruhe bewahren: In erster Linie darf man sich nicht von der Angst des Betroffenen anstecken lassen. Der Betroffene empfindet die Situation als lebensbedrohlich, auch wenn objektiv keine Bedrohung vorhanden ist.

Da hilft es nichts, diese herunterzuspielen. Angst besiegen geht daher besser über die Vermittlung von Geborgenheit und Sicherheit. Dies ist ein erster Schritt, um den Leidtragenden zu entlasten.

 

🌬️ Atmung

Auf die Atmung konzentrieren: Es ist hilfreich, dass sich der Betroffene sich auf seine Atmung konzentriert. Oft ist es ein schnelles hyperventilierendes Atmen, dass die Panikattacke charakterisiert. Die Leidtragenden glauben keine Luft zu bekommen und vergessen dabei auszuatmen.

Das Umfeld kann durch langsames Voratmen regulierend auf das schnelle Atmen des Betroffenen einwirken. Die Atmungsregulation hilft auch dabei bewusst wahrzunehmen, dass es sich um eine Panikattacke handelt.

 

😌 Entspannungstechniken

Muskelentspannung: Menschen können lernen ihre Muskeln, willkürlich zu entspannen. Ängste werden dadurch abgebaut, weil es die Aktivität des sympathischen Nervensystems dämpft. Die Technik der progressiven Muskelentspannung ist dafür gut geeignet und relativ leicht zu erlernen.

Während der Attacke empfiehlt es sich zu versuchen, die Muskeln in Körperregionen wie der Hand extra anzuspannen und dann bei Ausatmung wieder loszulassen.

Auch hier kann das Umfeld unterstützend Anweisungen vorgeben. Generell hilft es auch, sich selbst ein wenig zu massieren. Biofeedbackgeräte können zusätzlich zum Erlernen gezielter Muskelentspannung eingesetzt werden (siehe weiter unten im Text).

 

☁️ Ablenken

Ablenkung: Eine weitere Möglichkeit der Panikattacke Soforthilfe ist von der Panik abzulenken. Beim Einsetzen der Angstempfindungen kann man ein Gespräch mit einem Anderen beginnen.

Das Umfeld soll dabei mit dem Betroffenen ruhig sprechen. Auch durch Aufzählen von Zahlen oder einer Wortfolge kann man sozusagen einen Countdown antrainieren, der von der Attacke ablenkt.

 

🆘 Hilfe holen

Notdienst einschalten: Bei schweren Attacken sollte der Betroffene zur weiteren Abklärung überwacht werden. Unter Umständen ist eine Klinikeinweisung notwendig.

Bei der Panikattacke Soforthilfe gibt es noch die Möglichkeit spezielle sozialpsychiatrische Notdienste telefonisch hinzu zuschalten. Speziell bei panischen Personen in einer akuten Krise ist die zu empfehlen.

Dem Umfeld können hilfreiche Unterstützungsmaßnahmen telefonisch vermittelt werden. Dies hilft dabei, sich nicht von der Panikattacke mitreißen zu lassen. Scheuen Sie sich nicht davor diese Hilfe anzunehmen.

Die Ruhepyramide ist hingegen eine langfristige Hilfe

Raus aus der Panik - Die Ruhepyramide für Panikattacke Soforthilfe. 1. Auseinandersetzung mit dem Thema - Informieren und verstehen. 2. Giftstoffe vermeiden - Kein Alkohol, Nikotin, Koffein oder unnötige Medikamente. 3. Richtige Atmung erlernen - Tief und ruhig. Besonders im Falle einer Panikattacke. 4. Entspannungstechniken und Meditation - Geführte Meditationen sind ein guter Einstieg. Darüber reden - Familien, Freunde, Gruppen. 6. Sport - Ausreichende Bewegung fördert Gesundheit, Wohlbefinden und das Selbstwertgefühl. 7. Ausreichend Schlaf.

👊 Wie kann ich die Panikstörung nachhaltig bekämpfen?

Um sich nachhaltig auf eine Panikattacke vorzubereiten, werden häufig kognitive Interventionen und Entspannungstraining mittels Biofeedback und Meditation eingesetzt. Zuvor sollte eine körperliche Störung ausgeschlossen werden.

👨‍⚕️ Lassen Sie sich ärztlich beraten!

Nach ihren ersten Panikattacken glauben viele Betroffene sie hätten irgendein körperliches Leiden. Es muss definitiv ausgeschlossen werden, dass die Panikstörung nicht durch eine somatische, d.h. körperliche Ursache ausgelöst wird.

Es kommen jedoch auch Fehldiagnosen in anderer Richtung vor, so dass medizinisch definierte Erkrankungen eine Panikstörung Diagnose bekommen.

Dazu gehört beispielsweise eine Funktionsstörung des Herzens oder eine Schilddrüsenerkrankung. Neben der akuten Panikattacke Soforthilfe ist oft eine unterstützende Behandlung durch Pharmakotherapie hilfreich.

Ein Arzt kann Medikamente gegen Angstzustände verschreiben, wie Diazepam auch bekannt als Valium und Clorazazepat (Tranxilium).

🧠 Erlernen der Panikattacke Soforthilfe durch kognitive Verhaltenstherapie

Bei häufigen Attacken ist das Aufsuchen eines Psychotherapeuten oder Psychiaters zu empfehlen. Insbesondere, um die psychischen Ursachen der Attacken genauer abzuklären.

Dabei ist eine kognitive Verhaltenstherapie häufig sehr erfolgsversprechend. Dort werden die Patienten zu Beginn über die wirklichen Gründe ihrer körperlichen Empfindungen aufgeklärt. Sie werden über die Neigungen diese falsch zu interpretieren, informiert.

So erfahren Personen, die vor einer Attacke eine plötzliche Schwäche empfinden, dass diese Kreislaufreaktionen ihres Körpers auf Lageveränderungen darstellen. Diejenigen, die Hyperventilieren erfahren, dass dies normalerweise eine harmlose Reaktion auf Stress ist.

Dadurch lernen sie die Reaktionen richtig zu interpretieren. In der akuten Situation kann dieses kognitive Training helfen, sie im Rahmen der Panikattacke Soforthilfe einzusetzen.

Während der Attacke kann man sich selbst daran erinnern, dass die Empfindungen nicht die Vorboten einer Katastrophe sind. Dadurch wird rational erlernt, dass die Angst auf eine erträgliche Ebene gebracht werden kann.

🧘 Gezielte Entspannung durch Meditation

Die Meditation wird seit Urzeiten praktiziert. Dennoch wurden Fachleute im Gesundheitswesen erst unlängst darauf aufmerksam, sie zur Linderung körperlicher und psychischer Beschwerden einzusetzen.

Unter Meditation versteht man eine Technik, seine Konzentration nach innen zu richten, dadurch einen leicht veränderten Bewusstseinszustand zu erreichen und zeitweise alle Stressfaktoren zu ignorieren.

Praktizierende berichten, dass sie durch regelmäßige Meditation gelassener werden und sich besser entspannen.Beugen Sie ihren Panikattacken gezielt mit regelmäßiger Meditation vor.

Suchen Sie dazu einen ruhigen Ort auf, nehmen Sie eine bequeme Haltung ein und konzentrieren Sie sich auf das ein- und ausströmen des Atmens. Meditiert wird üblicherweise ein- bis zweimal am Tag für mindestens 15 Minuten.

Dabei kann Sie der Muse 2 unterstützen. Ein handliches Headset, dass mittels Neurofeedbacktechnologie Sie während der Meditation als Coach mit angenehm gesprochenen Kursen begleitet.

Es misst die Gehirnwellen und hilft dabei den Zustand der Meditation und Stressreduktion leichter zu erreichen.

⚕️ Durch Biofeedback Ihre Angst bekämpfen

Als erfolgsversprechende bioverhaltenstherapeutische Maßnahme ist das Biofeedback. Die Universität Bonn untersuchte das Biofeedback als Trainingsmethode für Panikstörungen.

Es wurde festgestellt, dass es sich häufig lohnt, die körperlichen Empfindungen der Panikattacke mit Biofeedback zu behandeln. Die Patienten nehmen über die Sensoren Körpersignale wie eine gesteigerte Herzfrequenz frühzeitig wahr.

Der Betroffene wird zunächst systematisch über wichtige körperliche Reaktionen informiert, wie Pulsfrequenz oder Muskelspannung. Die Aufklärung geschieht, während diese Reaktionen auftreten.

Durch das Achten auf die Signale des Geräts, lernen sie allmählich diese Aktivität aus Ihrem Inneren zu steuern.

💡 Wie funktioniert Biofeedback-Training bei Angst und Panik?

Bei Angstzuständen und Panikstörungen werden Elektromyographen (EMG - Bereich Muskulatur) und Elektroenzephalografie (EEG - Bereich Hirnströme) verwendet.

Ein EMG Gerät meldet den Grad der Muskelspannung, sodass der Betroffene lernen kann, diese und ihre Ängste bewusst zu verringern. Ein EEG wiederum misst die Gehirnwellen, deren Frequenz unterschiedliche Aussagen über die Empfindungen erlauben.

Die Elektronen werden in beiden Fällen hauptsächlich an den Stirnmuskeln angebracht. Sie registrieren winzige elektrische Potenziale, welche durch die Muskelkontraktion ausgelöst werden.

Dies wird auf ein leicht interpretierbares Bild umgewandelt oder in einen Ton, dessen Höhe und Lautstärke mit der Muskelspannung variiert. Die Betroffenen können so sehen und hören, wie sich ihre Muskeln anspannen und wieder entspannen.

Das Biofeedback gibt ihnen die Gelegenheit durch wiederholte Rückmeldung eine Panikattacke Soforthilfe einzutrainieren. Dadurch können Sie in Belastungssituationen gezielt Stress und Angst bekämpfen.

💡 Welche Biofeedbackgeräte sind im Rahmen der Panikattacke Soforthilfe zu empfehlen?

Für Panikpatienten und Menschen, die gezielt ihren Stress den Kampf ansagen wollen, gibt es mittlerweile schon handliche und mobile Biofeedbackmodelle.

Durch Kardia Mobile EKG Geräte können Sie die Herzfrequenz regelmäßig überwachen, um erste Anzeichen einer Panik schnell zu bemerken und zu kontern.

Zur gezielten Stressbekämpfung und Muskelentspannung helfen die PIP Biosensoren, welche Ihnen ein kontraintuitives Verhalten in Stressmomenten beibringt.

Sie sind klein und handlich, um jederzeit und an jedem Ort gezielt die Muskelentspannung auch unter Stress zu trainieren. Sie nehmen sozusagen den Stress selbst in die Hand.

Werden Sie aktiv und lernen sie Maßnahmen zur Panikattacke Soforthilfe. Wenn Sie Ihre Panikattacken endgültig loswerden wollen.

  1. Bringen Sie Ihre Angst auf eine rationale Ebene mit dem Biofeedback Kardia Mobile.
  2. Gehen Sie mit dem PIP Modellen Stress und Angst gezielt an
  3. und entspannen Sie mit dem Muse 2.

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Wertvolle Links

Für weiterführende Informationen und Panikattacke Soforthilfe empfehlen wir Ihnen folgende Seiten:

Uni Bonn Angst und Angsterkennung
Panikstörung ICD-10
Notfallnummern bei psychischen Notfällen
Alternative Notfallnummern Liste